Eine Kritik an das Elektroauto

Nicht nur bei Greta Thunberg steht der Klimawandel im Mittelpunkt. Auch an uns geht das Thema nicht vorbei. Aufgrund der grossen Sorge versuchen wir Lösungen für unsere Umweltprobleme zu finden. Die Autoindustrie verkauft immer mehr Elektroautos und die Käufer haben die Vorstellung, mit dem Kauf etwas Gutes zu tun. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Die Produktion von Elektroautos produziert mehr Schadstoffe als gedacht. Die Autoteile, insbesondere die Produktion von Lithium-Ionen Akkumulatoren, die ausserhalb von Europa produziert und anschliessend in Europa zur Weiterverarbeitung importiert werden, haben enorme Auswirkungen auf die Umwelt. Die Produktion der Akkumulatoren braucht eine grosse Menge an Energie und hat einen hohen CO2 Ausstoss. Die Hersteller profitieren von der Globalisierung. Sie lassen Autoteile im Ausland produzieren, um Kosten zu sparen und ihre Produktivität zu steigern. Von der Produktionsstätte bis zum Endverbraucher liegen mehrere tausend Kilometer. Jeder Kilometer wird entweder mit Lastwagen, Schiff oder Flugzeug zurückgelegt. Diese Transportmittel verursachen grossen Kohlendioxid—Abstoss. Die Lösung muss man nicht in der Technologie suchen. Es ist gefährlich, nur die Technik im Auge zu behalten. Man sollte eine zwangsläufige Lösung finden die umweltverträglich ist. Das Produkt sollte nicht mehrere tausend Kilometer zurücklegen, um den Endverbraucher glücklich zu machen. Eine nachhaltige Gesellschaft wird nicht mit dem Kauf eines Elektroautos gebildet, sondern mit Aufklärung. Um Energie zu sparen bracht man eine neue Strategie. Eine Strategie, die eine Nachfrage von energieaufwendigen Produktionen und Transporte senken muss.